Einleitende Bemerkungen (aus Bildungsplan 2004, Leitgedanken zum Kompetenzerwerb, 164 ff)

„…Als unmittelbares Grenzland zu Frankreich bietet Baden-Württemberg ideale Voraussetzungen frankophoner Ausrichtung. Die Sprache des Nachbarn zu erlernen stellt daher einen besonderen Anreiz dar. Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen ist es Aufgabe des Französischunterrichts, Schülerinnen und Schüler zu kommunikationsfähigen, offenen, toleranten und mündigen Bürgern in einem zusammenwachsenden Europa zu erziehen…“

„…Zentrale Aufgabe des Französischunterrichts ist die Entwicklung kommunikativer Kompetenz, insbesondere die Förderung von Sprechkompetenz, Hör- und Leseverstehenskompetenz...“

Aus dem aktuellen RSO-Flyer (März 2017):

"...In einer modernen und vernetzten Welt wird es immer wichtiger, Fremdsprachen zu sprechen. Durch Hören von Dialogen und beim Lesen und Schreiben von Texten wird der Wortschatz kontinuierlich erweitert.

Ein zentrales Ziel ist, sich in der französischen Sprache zunehmend flüssig auszudrücken..."


Französisch wird ab der 7. Klasse mit drei Wochenstunden unterrichtet. Es ist wie die beiden anderen Wahlpflichtbereiche Hauptfach. Bei der Entscheidung für die zweite Fremdsprache Französisch sind sprachliche Begabung, grundlegendes Interesse und Freude an Fremdsprachen wesentliche Kriterien. Neben Fleiß und Ausdauer ist vor allem auch die Motivation, die eine oder andere auftauchende Schwierigkeit überwinden zu wollen, von Bedeutung.
Im zweiten Halbjahr der Klasse 6 findet eine Infromationsveranstaltung zum Wahlpflichtbereich statt. Für das Fach Französisch werden in der Regel Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9/10 in die Veranstaltung mit einbezogen. (Begrüßung in französischer Sprache/Übersetzung, Gesprächspartner für die Fragen der Gäste...)
Es ist empfehlenswert, vor der Entscheidung mit den Fachlehrern für Deutsch und Englisch Kontakt aufzunehmen, um eine Einschätzung seitens der Lehrkräfte zu erhalten. Der Wechsel aus Französisch in einen anderen Wahlpflichtbereich ist nur in zu begründenden Ausnahmefällen und nur zum Ende der Klasse 7 möglich.

Hinweis: Seit dem Schuljahr 2013/14 bietet die RSO auch eine Arbeitsgemeinschaft Französisch für die Klassenstufe 6 an. Dies schaftt grundlegende Motivation für das Erlernen der zweiten Fremdsprache und erleichtert die Entscheidungsfindung am Ende der Klasse 6.

Der Schwerpunkt der Unterrichtsarbeit liegt auf dem Sprechen, Hören und Leseverstehen. Im Anfangsunterricht werden häufig Rollenspiele eingesetzt und auch in den Klassen 8 und 9 stehen Dialog- und Partnerübungen aller Art im Vordergrund. Wortschatzfelder sind der Alltag in Familie, Schule und Freundeskreis. Hinzu kommen die Bereiche Freizeit, Reisen, Hobbies, Sport, Mediengebrauch …
Es ist dabei wesentliches Ziel, auf einfachstem bis mittlerem Niveau sprachliche Kommunikation in Alltagssituationen zu entwickeln, einzuüben und zu sichern.

Im Schuljar 2014/15 wurde erstmals seit vielen Jahren wieder ein Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in La Fère durchgeführt. Wir hoffen, dass das Austauschprogramm kontinuierlich weitergeführt werden kann. (s. Fotos)

In der 10. Klasse gewinnen Arbeit an Texten und Kurzvorträge zu ausgewählten einfachen Themen etwas mehr an Bedeutung – dabei werden vor allem landeskundliche Kenntnisse aus Klasse 8 vertieft. Die abschließende Fachinterne Überprüfung im zweiten Halbjahr der Klasse 10 wird im laufenden Unterricht in Gruppen- und Einzelarbeit vorbereitet und ist nicht Bestandteil der Realschulabschlussprüfung.